If designers do a sun icon nowadays, even such a strong light source drops a shadow :) Check our favorite example from Iconfinder.
The concept was simple but striking: a young Anakin on sunny Tatooine, the shadow of Darth Vader behind him, and the words “Episode I.” It told you this was the background story of Darth Vader’s youth. The image became iconic almost overnight: everyone from Bart Simpson to Dennis the Menace to Weird Al Yankovic has used the imagery. To this day it remains a favorite among fans and movie poster connoisseurs. From Star Wars Prequel Appreciation Society.
Der etwas altmodische Opener:
Ultravox — Hymn (1984) vs.
Music Instructor — Hymn (1995)
(am besten funktioniert es, wenn man nur die Musik anhört und nicht das Videos dazu anschaut)
Nintendo — Super Mario World (1990) vs.
Cory Arcangel — Super Mario Cloud (2002)
Remedy Entertainment — Max Payne: The Fall of Max Payne (2003) vs.
JODI – Max Payne Cheats Only (2006)
Time Warner — CNN (seit 1980) vs.
Zin Ki jong — CNN (2007)
Apple Inc. — Scrollbars in OS X 10.4 (2005) vs.
johannes p osterhoff — Star Bars (2005)
Apple Inc. — OS X 10.4.7 (2007) vs.
JODI — My Desktop OS X 10.4.7 (2007)
Microsoft Corp. — Powerpoint (seit 1987) vs.
Zentrale Intelligenz Agentur — Powerpoint-Karaoke (seit 2006)
Google Inc. — GoogleMaps (since 2005)vs.
Aram Bartholl — Map (since 2006)
Microsoft Corp. — Excel (seit 1985) vs.
millereffect — Excel-Pong (2007)
Danny Cannon — The Man with a Hook (aka I Still Know What You Did Last Summer, 1998) vs.
Dziga Vertov — The Man with a Movie Camera (1929)
Hier die Links zu meinen Projekten:
Der Submit Button (von 2003)
Das Projekt Aqua (2005 bis 2007, Bilder, die nur aus Elementen der bunten Oberfläche des Apple-Betriebssystems bestanden)
Das Projekt Aero (2007, über die ikonische Überbevölkerung von Windows Vista).
Defence Project (seit 2008 über die Strategien zur Erzeugung von Sicherheit in aktuellen Betriebssysetemen; das Blog dazu).
Zurzeit mache ich meist Urlaub auf Desktop Island (Ausschnitt aus dem Digital Folklore Reader als PDF).
Meine Homepage: johannes-p-osterhoff.com
Fragen an contact at johannes-p-osterhoff dot com
Im dem Buch „Remediation – Understanding New Media“ (steht in der Bibliothek) wird von Jay David Bolter (hält den letzten Drop Shadow Talk) und Richard Grusin ein die Abbildungen der westlichen Kultur durchziehender Gegensatz behandelt. Diesen Gegensatz beschreiben Bolter und Grusin mit den Worten „Hypermediacy“ und „Immediacy“.[1]
Einerseits streben die medialen Abbildungen nach ihrer Vervielfältigung, andererseits verschwinden die Spuren dieser abgebildeten Realität: „Our culture wants both to multiply its media and to erase all traces of mediation.“[2] Wenn man einer Kultur also einen Willen zuschreiben kann, gibt es nach den Autoren die Entwicklung, zu immer mehr Medien. Und außerdem verschwinden die Spuren dieser Medien zugleich.
Verschwinden die Spuren eines Mediums, nennen die Autoren dies „Immediacy“. Diese „Unmittelbarkeit“ des Mediums lies die Betrachter der ersten Filme vor der abgebildeten Lokomotive der Gebrüder Lumière davon rennen, und wie wir ja diskutiert haben, vergessen wir auch heute manchmal, dass wir einen fiktiven Film betrachten.
Wieder mit den schönen Worten der Autoren: „The logic of immediacy dictates that the medium itself should disappear and leave us in the pressence of the thing represented.“[3] So erkennt man Versuche, das Medium so transparent wie möglich zu machen in Beispielen wie der Linearperspektive Brunoleschis (Artikel in der Berliner Zeitung) bis hin zu der den Inhalt ordnenden Arbeit des Typographen Jan Tschichold.[4]
Die „Hypermediacy“ gilt dagegen als «style of visual representation whose goal is to remind the viewer of the medium.»[5] Die Absicht, den Betrachter eines Mediums genau daran zu erinnern, dass das was er gerade erlebt nur mittels Medium tut ist die „Hypermediacy“. Als Beispiele für diese Bewusstmachung der medialen Betrachtung sind hier vor allem Medienkünstler zu nennen, die über die abbildenden Medien reflektieren und diese als Kalkül in die Rezeption zurückführen. Eine Auseinandersetzung des Mediums mit sich selbst findet sich z.B. in vielen Filmen.
Für unseren Kurs finde ich noch folgendes wichtig: Die Autoren von „Remediation“ sehen den beschriebenen Gegensatz als mediales Phänomen. Letztendlich ist es aber auch eine Entscheidung für Designer und Künstler selbst, welchen Schwerpunkt und Ausgangspunkt er oder sie in der Arbeit wählen wollen.
[1] Eine kurze englische Zusammenfassung findet sich in dem Glossar zu der Buchrezension von David Blakesley
[2] David J. Bolter und Richard Grusin: Remediation — Understanding New Media, Massachusetts 1999, S. 5
[3] Remediation, S. 6
[4] David J. Bolter und Diane Gromala: Windows and Mirrors — Interaction Design and the Myth of Transparency, Massachusetts 2003, S. 36 f.
[5] Remediation, S. 272
Die Vortragsreihe über künstlerische Projekte zur Zeit von User Experience. Findet auch im WS 2009/10 in Berlin statt. Die Vorträge werden uns als Ausgangspunkt für Diskussionen, Überlegungen etc. dienen.
Das Seminar zum beliebtesten digitalen Effekt unserer Zeit und der große Bruder dieses Drop Shadow Workshops. Findet im Wintersemester 2009/10 an der Berliner Technischen Kunsthochschule statt.
Der “Drop Shadow” ist der populärste Effekt der aktuellen Computergraphik. Man findet man ihn heute ebenso im Grafik-Design wie in der Werbung. Er hebt Typografie und Objekte von einem flachen Hintergrund ab und fügt so Tiefe und Räumlichkeit hinzu – und so manche zusätzliche Bedeutungsebene.
Besonders in der aktuellen Generation von Betriebssystemen findet der digitale Schlagschatten in bisher nicht dagewesenem Ausmaß Verwendung. Hier werfen nicht nur die Fenster und Schrift einen Schatten auf den virtuellen Hintergrund*, der “Drop Shadow” selbst entwickelt sich zum Symbol für eine visuell angereicherte Schnittstelle, die nach Dreidimensionalität strebt. Aufgeladen mit einer reichen Bildsprache, fotorealistischen Symbolen und pseudo-dreidimensionalen Konfigurationen, verbleibt die grafische Oberfläche doch noch an ihr flaches Medium gebunden.
In diesem Paradoxon, verlässt die grafische Benutzeroberfläche das Büro für das sie entwickelt wurde und schickt sich an, ein Phänomen der Popkultur zu werden.
In dem Drop Shadow Workshop befassen wir uns praktisch und kulturtheoretisch mit dem digitalen Schlagschatten, untersuchen aktuelle Entwicklungen im Bereich des Graphical User Interface; außerdem Kunst und Projekte, die im digitalen Schlagschatten entstanden zu sein scheinen und durch das Barock der grafischen Benutzeroberfläche beeinflusst und inspiriert wurden.
Die Arbeiten des Worshops werden in einer gemeinsamen Ausstellung mit dem Drop Shadow Seminar der Berliner Technischen Kunsthochschule gezeigt. Einige der Drop Shadow Talks begleiten den Workshop und dienen uns als Ausgangspunkt für eigene Reflexionen und Projekte.
Der Workshop findet vom 14. bis zum 18. Dezember 2009 ganztags an der Merz Akademie in Stuttgart statt.

